Die Tauchschule in Heilbronn

Sonderkurse

Die Spezialkurse (SK) sind ein Angebot an jeden Sporttaucher sich eigenverantwortlich fortzubilden und darüber hinaus eine Möglichkeit, das Wissen und die Erfahrung in den verschiedene, für das Sporttauchen relevanten Fachgebiete zu vertiefen.

Die SK sind in den Ausbildungsweg der verschiedenen Tauchverbände integriert und zum Teil Voraussetzung für die einzelne Brevets. Alle SK werden selbstverständlich Natur- und Landschaftsverträglich durchgeführt. In der Regel werden bei uns die SK nach den IDA/CMAS oder PADI Richtlinien abgehalten. Manche der SK sind nur im Rahmen eines speziellen Events oder einer Reise durchführbar - z. B. gibt es bei uns in der Gegend nicht allzu viele Bergseen oder betauchbare Wracks. Termine können wir nach Rücksprache individuell finden - ansonsten werden geplante Events/Reisen/SK bekannt gegeben.

Wir bieten die folgenden Spezialkurse an:

(Für weitere Informationen den gewünschten Kurs anklicken)

Bergseetauchen
Eistauchen
Gruppenführung
Nachttauchen
Navigation
Nitrox
Nitrox Silber
Rebreather
Tauchsicherheit/-rettung
Tieftauchen
Trockentauchen
Strömungstauchen

 

 

Bergsee-Tauchen

Die Entwicklungen in der Tauchindustrie und die wachsende Zahl der Taucher haben mit dazu beigetragen, dass nicht nur das Tauchen im Meer, sondern zunehmend auch das Tauchen in Bergseen an Attraktivität gewinnt. Bergseetauchen erfordert, im Gegensatz zum Tauchen im Meer , besondere Vorbereitungen. Im SK "Bergseetauchen" lernen die Kursteilnehmer, ihre Tauchgänge richtig zu planen und auf sichere Art und Weise durchzuführen.

Kursziel
Dieser Kurs stellt eine Einführung in das Tauchen in größerer Höhe (im folgenden kurz „Bergseetauchen“ genannt) dar, um den Kursteilnehmern dabei zu helfen, die für das Tauchen in größerer Höhe notwendigen Fertigkeiten, Kenntnisse und Techniken zu entwickeln, um an Bergsee-Tauchaktivitäten teilnehmen zu können.

Voraussetzungen:

  • Ausbildungsstufe: CMAS Bronze; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der CMAS Germany-Äquivalenzliste
  • gültige Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, für Taucher über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr
  • Anzahl der Pflichttauchgänge: 50

Kursüberblick
Für Trainingszwecke wird „Höhe“ als Bereich zwischen 300 m und 3000 m über Meereshöhe definiert. · Der Spezialkurs Bergseetauchen muss 2 Freiwasser-Trainingstauchgänge beinhalten. Die beiden Tauchgänge können an einem Tag durchgeführt werden, jedoch wird nur ein Tauchgang pro Tag empfohlen.
Dieser Kurs umfasst die Kenntnisse, Fertigkeiten und Techniken des Bergseetauchens. Die empfohlene Mindest-Stundenzahl beträgt 24 Stunden, mit gleichen Anteilen für die Entwicklung der theoretischen Kenntnisse und die praktischen Lektionen im Freiwasser.

Bei der Durchführung des Spezialkurses Bergseetauchen müssen folgende Bestandteile enthalten sein:

  • Planung, Organisation, Verfahren, Techniken, Probleme und Gefahren des Bergseetauchens
  • Spezielle Verfahren für die Verwendung des Recreational Dive Planner beim Tauchen in Höhen über 300 Meter
  • Sicherheits-Stopps und Verfahren der Notfall-Dekompression
  • Spezielle Ausrüstung, Abstiegsseile und Überlegungen zur Tarierungskontrolle
  • Techniken für das Tauchen bei begrenzter Sicht und U/W Navigations-Techniken
  • Überblick über die natürlichen/physikalischen Aspekte der Bergsee-Unterwasserwelt
  • Ursachen, Anzeichen, Symptome und Verhinderung von Hypoxie und Hypothermie (Unterkühlung) beim Bergseetauchen

Erfolgskontrolle
Der Ausbilder stellt fest, ob der Taucher das jeweilige Kursziel erreicht hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form von Lehrgesprächen und im praktischen Teil durch zielorientierte Beobachtung Übungsabschnitte, bei denen der Taucher Unsicherheiten aufweist, sollen nur dann unmittelbar wiederholt werden, wenn hierdurch kein Risiko für Taucherund Ausbilder entsteht. Eventuell können zunächst Vorversuche aus geringerer Tiefe durchgeführt werden.

Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass bzw. Brevet.

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Eistauchen

Kursziel
Dieser Kurs stellt eine Einführung in das Eistauchen dar, um den Kursteilnehmern dabei zu helfen, die für das Eistauchen notwendigen Fertigkeiten, Kenntnisse und Techniken zu entwickeln, um sicher an Eistauchaktivitäten teilnehmen zu können.

Voraussetzungen:

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Ausbildungsstufe: CMAS ** (oder CMAS * mit mindestens 50 Freiwassertauchgängen); ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der CMAS Germany-Äquivalenzliste (z.B. PADI Advanced Open Water Diver)
  • Gültige Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, für Taucher über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr

Theorie: 4-5 Stunden

  • Physikalische und Medizinische Aspekte
  • Vereisung
  • Vereisungsschutz
  • Planung
  • Sicherheitsaspekte
  • Leinenführung
  • Notfallplanung
  • Eisunfall
  • Praxis: (2-3 Tauchgänge)
  • Vorbereitung und Durchführung eines Eistauchgangs
  • Leinenführung
  • Sicherheitsvorkehrungen
  • Notfallmaßnahmen

Hinweis!
Der/die Teilnehmer/in sollte folgende Ausrüstungsgegenstände mitbringen:

  • Vollständige, funktionsfähige Tauchausrüstung die dem Teilnehmer bekannt ist. oder
  • Trockentauchanzug
  • Zwei Vereisungsgeschützte Atemregler
  • Pressluftflasche mit Doppelventil
  • Lampe (wenn vorhanden)


Erfolgskontrolle
Der Ausbilder stellt fest, ob der Taucher das jeweilige Kursziel erreicht hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form von Lehrgesprächen und im praktischen Teil durch zielorientierte Beobachtung von Übungsabschnitten, bei denen der Taucher Unsicherheiten aufweist, werden nur dann unmittelbar wiederholt , wenn hierdurch kein Risiko für Taucher und Ausbilder entsteht. Eventuell können zunächst Vorversuche aus geringerer Tiefe durchgeführt werden.

Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass bzw. Brevet

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Gruppenführung

Kursziel
Der Taucher soll in Theorie und Praxis mit den Grundelementen der Gruppenführung und deren Zusammenwirken vertraut gemacht werden. Nach Abschluss des Kurses wird er:
die Grundelemente der Gruppenführung kennen:

  • Erfahrungen über deren Zusammenwirken innerhalb der Tauchgruppe besitzen
  • Gruppenmitglieder einschätzen können
  • auf die Gruppenmitglieder eingehen können
  • die Kommunikation innerhalb von Tauchgruppen sicherstellen können
  • Tauchgruppen über und unter Wasser absichern können
  • die Aufgaben der Sicherungsgruppe kennen

Voraussetzungen:

  • Ausbildungsstufe: CMAS Bronze; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der CMAS Germany-Äquivalenzliste
  • Anzahl der Pflichttauchgänge: 25
  • Gültige Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, für Taucher über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr.

Theoretischer Teil
Unterrichtseinheiten: 3-4Stunden

Durch separate Betrachtung der einzelnen Grundelemente der Gruppenführung sollen die wichtigsten Zusammenhänge dieses komplexen Gebietes deutlich gemacht werden. Ebenso soll das Zusammenwirken dieser Elemente innerhalb von Gruppen dargestellt werden. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, bei der Durchführung von Tauchgängen als Gruppenführer Sicherheit und Ruhe ausstrahlen zu können, sicher aufzutreten und agieren und Tauchgänge im Ergebnis sicher gestalten zu können. Außerdem sollen Rolle und Aufgaben einer Sicherungsgruppe (an Land oder an Bord) behandelt werden.

Lehrinhalte:

  • Techniken zur Führung über und unter Wasser
  • Elemente der Gruppenführung
  • Kommunikation in der Gruppe
  • Eingehen auf die Gruppenteilnehmer
  • Briefing und Nachbriefing
  • Beobachten, Entscheiden und Reagieren bei Vorkommnissen
  • Orientierung als Sicherheitselement
  • Rolle der Orientierung bei der Gruppenführung
  • Aufgaben der Sicherungsgruppe an Land oder an Bord
  • Führen von Tauchgangslisten (Dive Rooster)

Praktischer Teil
Anzahl der Praxismodule: 4

Die Tauchgänge sollen als gezielte praktische Übungen die Theorie untermauern und dem Taucher Gelegenheit bieten, diese unter Anleitung anzuwenden. Die Tauchgänge sollen in 2er bis maximal 3er Gruppen (je nach Sichtweite unter Wasser) durchgeführt werden. In jeder Tauchgruppe ist ein erfahrener Assistent mit dabei der als Beobachter fungiert und das Vor- und Nachbriefing moderiert, damit der Tauchgang optimal vorbereitet und das beim Tauchgang erlebte aus neutraler Sicht analysiert. Für alle Tauchgänge und -gruppen werden kleine Aufgaben aus der Tauchpraxis gestellt, die zu lösen sind. Bei jedem Tauchgang wird eine Sicherungsgruppe eingeteilt, um auch die Aufgaben ständig zu üben. Es werden folgenden Aspekte der Gruppenführung geübt:

  • Organisation der Tauchgruppe
  • Durchführung der Briefings
  • Lernen, wie die Verantwortung für eine Gruppe getragen werden kann
  • Kennenlernen von Verhaltensweisen, mit denen Gruppen geführt werden können
  • Beobachten der Gruppe im Wasser
  • Erfassen von Vorgängen beim Tauchen innerhalb der Gruppe
  • Lernen, auch kleinen Vorkommnissen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken
  • Treffen, Mitteilen und schnelles Umsetzen von Entscheidungen in Richtung Sicherheit
  • Ansprechen von Vorgängen während des Tauchganges beim Nachbriefing

Im Nachbriefing wird der abgelaufene Tauchgang unter der Moderation des Assistenten analysiert. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf den Punkten, die in der Theorie besprochen wurden und die durch die Praxis umgesetzt werden. Besonders wichtig ist der Aspekt, dass jeder Taucher dazu ermuntert wird, ohne Hemmungen seine Sicht der Dinge zu erläutern. Diese Vorgehensweise dient allen Gruppenmitgliedern als Rückmeldung für Verhalten, Handlungen, Reaktionen während der Tauchgänge mit dem Ziel, daraus zu lernen.

Erfolgskontrolle
Der Ausbilder stellt gemeinsam mit den Assistenten fest, ob der Taucher das jeweilige Kursziel erreicht hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form von Lehrgesprächen und im praktischen Teil durch Analyse der Tauchgänge im Hinblick auf die Umsetzung der Lerninhalte. Durch unterschiedliche Zusammensetzung der Tauchgruppen bei den verschiedenen Tauchgängen mit wechselnden Teilnehmern und Assistenten und wechselnder Gruppenführung soll eine objektive Beurteilung erreicht werden.

Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass bzw. Brevet
Formularbeginn

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Nachttauchen

Kursziel
Der Taucher soll in Theorie und Praxis mit der sicheren Planung, Vorbereitung und Durchführung von Nachttauchgängen vertraut gemacht werden. Nach Abschluss des Kurses wird er:

  • die besonderen Probleme und Gefahren bei Nachttauchgängen beherrschen können
  • die richtige Ausrüstung für Nachttauchgänge zusammenstellen können
  • Orientierungshilfen bei Nacht nutzen können
  • sich im Hinblick auf den Umgang mit dem Tauchpartner vor, während und nach dem Tauchgang korrekt verhalten können

Voraussetzungen:

  • Ausbildungsstufe: CMAS Bronze; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der CMAS Germany-Äquivalenzliste
  • Anzahl der Pflichttauchgänge: 30
  • Gültige Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, für Taucher über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr
  • Der Bewerber soll über Kenntnisse in der UW-Navigation verfügen, am besten durch Teilnahme an dem SK Orientierung beim Tauchen

Theoretischer Teil
Unterrichtseinheiten: 2 Stunden

Lehrinhalte:

  • Auswahl und Bewertung von Nachttauchplätzen
  • Tauchgangplanung und -vorbereitung
  • Nachttauchausrüstung, insbesondere Lampentechnik (Lichtstärke, Brenndauer, Anzahl, Leuchtstäbe)
  • Veränderte Bedingungen bei Nachttauchgängen
  • Sicherheitsvorkehrungen (z.B. Markieren der Ausstiegsstelle, UW-Nachtzeichen)
  • Notfallplanung
  • Hilfsmittel für die UW-Orientierung
  • Nachttauchgänge vom Boot aus
  • Biologische Besonderheiten bei Nachttauchgängen
  • Gewässerschutz

Praktischer Teil
Anzahl der Tauchgänge: 2

Die Tauchgänge werden vorzugsweise von Land (in strömungsfreiem Wasser bei maximal 15 Meter Tiefe) aus durchgeführt werden. Der erste Tauchgang soll in sicherem und seichtem Ufergebiet ohne bzw. mit wenig Bewuchs (Pflanzen, Korallen) sowie bei Sonnenuntergang beginnen. Der zweite Tauchgang soll am nächsten Tag bei Dunkelheit beginnen und bereits selbständiges Handeln der Kursteilnehmer beinhalten. Grundsätzlich sollen nur Nullzeittauchgänge durchgeführt werden. Bei den Tauchgängen soll folgendes geübt werden:

  • Auswahl des Tauchplatzes, Uferverhältnisse, Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten
  • Planung von Nachttauchgängen vor Ort
  • Sicherheitsvorkehrungen entsprechend der theoretischen Vorbereitung
  • Orientieren (Kompass, Gelände, Mond, Lichtsignale)

Erfolgskontrolle
Der Ausbilder stellt fest, ob der Taucher das jeweilige Kursziel erreicht hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form von Lehrgesprächen und im praktischen Teil durch zielorientierte Beobachtung.

Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass bzw. Brevet

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Navigation/Orientierung

Kursziel
Der Taucher soll in die Lage versetzt werden während des Tauchganges seinen Tauchkurs und Standort zu bestimmen und sicher zum Ausgangspunkt des Tauchganges zurückfinden. Nach Abschluss des Kurses wird er:

  • natürliche Hilfsmittel zur Orientierung kennen und anwenden können
  • technische Hilfsmittel zur Orientierung kennen und anwenden können
  • Tauchgänge mittels dieser Hilfsmittel sicher beherrschen können.

Voraussetzungen:

  • Ausbildungsstufe: CMAS Bronze; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der CMAS Germany-Äquivalenzliste.
  • Anzahl der Pflichttauchgänge: 20
  • Gültige Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, für Taucher über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr.

Theoretischer Teil
Unterrichtseinheiten: 3-4 Stunden.

Lehrinhalte:

  • Natürliche Orientierungshilfen (z.B. Tiefenlinien, Bewuchs, Bodenbeschaffenheit, Lichteinfall)
  • Technische Orientierungshilfen, insbesondere Kompass (Prinzip, Bauform, Handhabung)
  • Beurteilung aller Orientierungshilfen nach Wert und Wichtigkeit und Einsatz
  • Verhalten und Maßnahmen bei Verlust der Orientierung
  • Orientierung als Aufgabe der Tauchgruppe
  • Orientierung bei Nachttauchgängen

Praktischer Teil
Anzahl der Tauchgänge: 4

Die Tauchgänge können von Land oder vom Boot aus durchgeführt werden. Sie sollen nur kurze Zeit (etwa 30 Minuten) dauern, um den Lerneffekt durch Häufigkeit zu erhöhen. Die ersten Tauchgänge sollen ohne technische Orientierungshilfen durchgeführt werden und zum Einprägen der natürlichen Gegebenheiten dienen. Die nachfolgenden Tauchgänge sollen Übungen zur Orientierung enthalten. Es soll folgendes geübt werden:

  • Einhalten eines vorgegebenen Kurses
  • Wiederfinden der Einstiegsstelle
  • Orientierung mit Kompass ohne Sichtkontakt zum Gewässerboden
  • Orientierung durch die gesamte Tauchgruppe mit Kursverantwortung für jeden Teilnehmer

Erfolgskontrolle
Der Ausbilder stellt fest, ob der Taucher das jeweilige Kursziel erreicht hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form von Lehrgesprächen und im praktischen Teil durch zielorientierte Beobachtung.

Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass bzw. Brevet

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Nitrox

Kursziel
Der Bewerber soll in Theorie und Praxis mit der sicheren Planung, Vorbereitung und Durchführung von Nitroxtauchgängen mit Gasgemischen, welche ausschließlich aus Stickstoff und Sauerstoff mit einem Sauerstoffanteil von maximal 40 % bestehen, vertraut gemacht werden. Jeder zertifizierte Taucher weiß, dass Nullzeitgrenzen, Tiefenrausch und Dekompressionskrankheit durch den Stickstoffanteil der Atemluft bedingt sind. Durch den Einsatz von Nitrox während eines Tauchgangs, also das Ersetzen von Stickstoff durch Sauerstoff, wird die Stickstoffsättigung der Gewebe reduziert und die Entsättigung der Gewebe nimmt weniger Zeit in Anspruch. Ein Taucher also, der zum Beispiel EANx32 verwendet, hat also theoretisch eine verlängerte Nullzeitgrenze im Vergleich zu Normalluft, etwaige Dekostops würden weniger Zeit in Anspruch nehmen und die Symptome eines Tiefenrausch wären weniger gravierend. Nach Abschluss des Kurses soll er:

  • die besonderen Probleme und Gefahren bei Nitroxtauchgängen beherrschen können
  • die richtige Ausrüstung für Nitroxtauchgänge zusammenstellen und beherrschen können
  • sichere Tauchgänge innerhalb der oben genannten Grenzen durchführen können
  • die Vorsichtsregeln kennen, die Voraussetzung zum sicheren Umgang mit Nitrox und Sauerstoff sind

Voraussetzungen:

  • Ausbildungsstufe: CMAS Bronze; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der CMAS Germany-Äquivalenzliste
  • Gültige Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, für Taucher über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr
  • Sonderregelungen: -/-

Theoretischer Teil
Unterrichtseinheiten: 4-5 Stunden

Lehrinhalte:

  • Sauerstoffproblematik (Partialdruckgrenzen, CNS, pulmonal)
  • Physiologische Folgen
  • CNS- und MOD-Berechnungen für die Praxis
  • Stickstoffproblematik (Henry und EAD)
  • Nitroxtabellen und -tauchcomputer
  • Ausrüstung
  • Gesetzliche Grundlagen
  • Gasanalyse und Kennzeichnung der DTG
  • Tauchgangs-Kontrollblätter
  • Notfallmanagement

Prüfungsinhalte:

Beantwortung eines vom Ausbilder vorgelegten Fragebogens zu den vermittelten Lehrinhalten. Dauer der schriftlichen Prüfung und die Bestimmungen über das Bestehen der theoretischen Prüfung sind auf dem Fragebogen angegeben.
Übungstauchgänge (mit DTG- & Zusatzausrüstung):
Es sollen bekannte und dem Tiefenbereich des eingesetzten Nitroxgemisches entsprechende Gewässer ausgesucht werden. Es werden keine Tauchgänge bei Strömung, bei unzureichenden Sichtverhältnissen und keine Dekotauchgänge durchgeführt.

Praktischer Teil
2 Tauchgänge:

  • 15-25 Meter Tiefe / mindestens 15 Minuten Dauer / mindestens 1 Taucher und Ausbilder
  • Ausrüstungskontrolle (Nitroxgemisch analysieren)
  • Tauchgangsplanung (Kontrollblatt erstellen)
  • Tauchgangsüberwachung (MOD)
  • Vollständiges Nachbriefing (Kontrollblatt ausfüllen und Restdruck notieren)

 

Erfolgskontrolle

Der Ausbilder stellt durch Auswertung der schriftlichen Prüfung und Anleitung und Überwachung der Übungen im Rahmen der Praxisausbildung fest, ob der Taucher das jeweilige Kursziel erreicht hat. Der Ausbilder bespricht mit dem Taucher regelmäßig während und abschließend zum Ende des Kurses den aktuellen Leistungsstand in Theorie und Praxis.

Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass bzw. Brevet

 

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Nitrox Silber

Advanced Nitrox
Als Nitrox-Taucher hast du bereits über den Tellerrand des " normalen " Tauchens geschaut, und nun hast Interesse an noch mehr. Der sichere Umhang und das Tauchen mit Deko-Gemischen bis 100% Sauerstoff und einem Gaswechsel werden hier mit dem/der Teilnehmer/in geübt.

Kursziel
Der Taucher soll in Theorie und Praxis mit der sicheren Planung, Vorbereitung und Durchführung von Nitroxtauchgängen mit zwei Nitroxgemischen (Bottom- und Dekogas) einschließlich der Dekompression mit reinem Sauerstoff vertraut gemacht werden. Nach Abschluss des Kurses wird er:

  • die Ausrüstung den Anforderungen von Tauchgängen mit verschiedenen Nitroxgemischen entsprechend konfigurieren können
  • den besonderen Schwierigkeiten bei Nitroxtauchgängen mit einem Gaswechsel sicher beherrschen können
  • die spezielle Ausrüstung sicher gebrauchen können
  • technische Hilfsmittel für eine Freiwasserdekompression einsetzen können

Voraussetzungen:

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Ausbildungsstufe: CMAS Gold; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der CMAS Germany-Äquivalenzliste
  • Nitrox-Zertifikat bis 40%
  • mindestens 50 Tauchgänge seit Nitrox Lehrgang
  • Gültige Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, bei Taucher über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr

Zusatzausrüstung:

  • Stage / Ponyflasche, Reel (mindestens 40 Meter Länge)
  • Hebesack, langer Mitteldruckschlauch (1,5 bis 2 Meter Länge)
  • entsprechend geeignetes Tarierjacket
  • ausreichender Kälteschutz
  • Bei Bedarf können wir diese Ausrüstung gegen eine Gebühr stellen


Theoretischer Teil
Unterrichtseinheiten: 5-6 Stunden

Lehrinhalte:

  • Physiologische Aspekte
  • Sauerstoff- und Stickstoffproblematik (MOD, CNS, OTU, EAD)
  • Nitroxtabellen und -tauchcomputer
  • CNS-, OTU-, Dekompressions-und Gasverbrauchsberechnungen für die Praxis
  • Run-Time- / Dekotabelle
  • Tauchgangsplanung anhand von Computerprogrammen
  • Gesetzliche Grundlagen
  • Gasmanagement
  • Notwendige Zusatzausrüstung (z.B. Reel, Hebesack, Kälteschutz) und deren Konfiguration und Handhabung

Prüfungsinhalte:

Beantwortung eines vom Ausbilder vorgelegten Fragebogens zu den vermittelten Lehrinhalten. Dauer der schriftlichen Prüfung und die Bestimmungen über das Bestehen der theoretischen Prüfung sind auf dem Fragebogen angegeben.

Praktischer Teil
Tauchgänge: 4

Bei allen Tauchgängen soll geübt werden:

  • Tauchgangsplanung
  • Ausrüstung für den geplanten Tauchgang konfigurieren
  • Korrektes Anlegen der Ausrüstung
  • Tauchen nach Run-Time- / Dekotabelle

Erfolgskontrolle
Der Ausbilder stellt durch Auswertung der schriftlichen Prüfung und Anleitung und Überwachung der Übungen im Rahmen der Praxisausbildung fest, ob der Taucher das jeweilige Kursziel erreicht hat. Der Ausbilder bespricht mit dem Taucher regelmäßig während und abschließend zum Ende des Kurses den aktuellen Leistungsstand in Theorie und Praxis.

Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass bzw. Brevet

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SCR Rebreatherausbildung


Der Kurs macht den Taucher vertraut mit Kenntnissen, Fertigkeiten und Techniken, die für die Verwendung dieses Typs von Kreislauftauchgeräten benötigt werden. Der Kurs beinhaltet die Planung, Organisation, Verfahren sowie mögliche Probleme und Gefahren beim Tauchen mit halbgeschlossenen Kreislauftauchgeräten. Dieser Kurs kann für das Dräger Dolphin und/oder das Ray belegt werden.
Kursziel
Dieser Kurs ist als Einführung des Tauchers in das Tauchen mit den halb-geschlossenen Kreislauftauchgeräten der Firma Dräger „Dolphin“ und/oder „RAY“ konzipiert. Der Kurs macht den Taucher vertraut mit Kenntnissen, Fertigkeiten und Techniken, die für die Verwendung dieses Typs von Kreislauftauchgeräten benötigt werden. Der Kurs beinhaltet die Planung, Organisation, Verfahren sowie mögliche Probleme und Gefahren beim Tauchen mit halbgeschlossenen Kreislauftauchgeräten. Dieser Kurs konzentriert sich spezifisch auf die halb-geschlossenen Rebreather-Modelle „Dolphin“ und „Atlantis“ der Firma Dräger und behandelt deren Merkmale, Zubehör, Pflege und Wartung sowie den richtigen Gebrauch dieser Geräte.

Voraussetzungen:

  • Nitrox 1 Brevet (oder PADI Enriched Air Diver) bzw. ein äquivalentes Brevet vorweisen
  • CMAS ** (oder PADI Advanced Open Water Diver) bzw. ein äquivalentes Brevet vorweisen
  • Mindestens 10 im Logbuch nachgewiesene Freiwassertauchgängen, wobei die für die Brevetierung erfolgten Trainingstauchgänge nicht zählen
  • Schwimmbadtraining
  • Bevor die Freiwasser-Tauchgänge mit den Rebreather „Dolphin“ / „Ray“ erfolgen, müssen die Tauchschüler an einer Lektion im Schwimmbad oder begrenztem Freiwasser mit diesen Geräten teilnehmen

Lehrinhalte:

Theoretischer Teil

  • Die Vor- und Nachteile beim Gebrauch eines halb-geschlossenen Kreislauftauchgerätes
  • Die Bestandteile eines halb-geschlossenen Kreislauftauchgerätes, dessen Funktionen und die Anforderungen an die Gasmischung
  • Die Planung eines Tauchgangs mit einem halb-geschlossenen Kreislauftauchgerät
  • Gefahren und Notfallverfahren beim Tauchen mit halbgeschlossenen Kreislauftauchgeräten, einschließlich Problem- Erkennung, -Vermeidung und -Handhabung
  • Die Montage eines halb-geschlossenen Kreislauftauchgerätes, das Prüfen des Gerätes vor dem Tauchgang und Verfahren für die Pflege und Wartung

Praktischer Teil
Tauchgänge: 3 (1x Schwimmbad, 2x Freiwasser)

  • Vor dem Einstieg in das Wasser das Mischgas-Flaschenventil öffnen und den Druck prüfen, mit dem Mundstück im Mund den Drehschieber öffnen und durch den Mund ein- und die Nase ausatmen, um System und Lunge mit „enriched air“ zu füllen
  • Funktion und korrekten Einbau der Richtungsventile prüfen
  • Durch Einstellung des Überdruckventils das gewünschte Gasvolumen im Atemkreislauf herstellen
  • Austrimmen der halb-geschlossenen Rebreather Dolphin / Ray mittels Trimmblei
  • Unter Wasser beim Tauchpartner eine Sichtkontrolle auf undichte Stellen (Blasen) durchführen
  • Unter Wasser auf das Pressluft-Notatemsystem wechseln, ohne dass Wasser in den Atemkreislauf gerät
  • Vom Pressluft-Notatemsystem auf Dolphin / Ray wechseln, ohne dass Wasser in den Atemkreislauf gerät
  • Ein Entleeren des Einatembeutels durchführen
  • Beim Schwimmen unter Wasser korrekte Tarierungskontrolle mittels Jacket demonstrieren
  • Das Gasvolumen im System und damit dessen Auftrieb durch Ausatmen durch die Nase verringern

Erfolgskontrolle
Der Ausbilder stellt durch Überwachung der Übungen im Rahmen der Praxisausbildung fest, ob der Taucher das jeweilige Kursziel erreicht hat. Der Ausbilder bespricht mit dem Taucher regelmäßig während und abschließend zum Ende des Kurses den aktuellen Leistungsstand in Theorie und Praxis.

Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass bzw. Brevet

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Tauchsicherheit und Rettung

Tauchen ist eine absolut aufregende und lohnenswerte Herausforderung……….

……..aber was tun im Fall der Fälle?

Der Schlüssel zu sicherem und gekonntem Tauchen sind korrekter Gebrauch der Ausrüstung, vor allem aber ein sicheres Beherrschen der Grundübungen und viel Erfahrung. Stress beim Tauchen ist oft das Ergebnis mangelnder Erfahrung und gerade dieser Stress und die
oft daraus resultierende Panik sind der Hauptgrund für viele Tauchunfälle.


Kursinhalte
In diesem Kurs wollen wir Folgendes besprechen:

  • Vermeiden von Tauchunfällen durch Ausschalten von Risikofaktoren
  • Erkennen und Beurteilen von Unfallsituationen
  • Rettungs-, Berge- und Transporttechniken
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen bis hin zur Reanimation
  • Umgang diversen Sauerstoffsystemen
  • Rettungs- und Signalmittel etc.
So läuft der Kurs bei uns ab:
Voraussetzung für die Brevetierung sind mind. DTSA Bronze oder ein gleichwertiges Brevet sowie die gültige Tauchtauglichkeit. Samstag: für etwa 2 Stunden im Schwimmbad, ab 13.00 Uhr steigen wir dann in die Theorie ein, Sonntag: Praxis am See
Termine auf Anfrage

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Tieftauchen

Für viele Taucher soll die Unterwasserwelt nicht schon in einer Tiefe von 30 Metern zu Ende sein. Sie wollen auch Bereiche darunter erkunden. Da dies allerdings zusätzliche Risiken mit sich bringt und weiteres Wissen erfordert, ist eine Spezialausbildung erforderlich. Tauchgänge auf größere Tiefen erschließen viele neue und aufregende Tauchplätze wie Wracks, Riffe oder Steilwände.

Es gibt viele gute Gründe, tiefer zu tauchen. Dieses Sonderbrevet wird das Können und die Qualifikation entsprechend erweitern. In diesem Kurs wird erlernt, wie durch das Verständnis aller mit Tieftauchen verbundenen Faktoren ein hohes Maß an Sicherheit bei der Planung und Durchführung von Tieftauchgängen erreicht wird.

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Trockentauchen

Kursziel
Der Taucher soll in Theorie und Praxis mit der Bedienungs-und Bewegungstechnik beim Tauchen mit Trockentauchanzügen vertraut gemacht werden. Nach Abschluss des Kurses wird er:

  • größeres Vertrauen zum Trockentauchen und Kenntnisse über die Besonderheiten besitzen
  • mehr Sicherheit durch korrekte Handhabung und spezielle Übungstechniken erworben haben
  • die Einschätzung des Leistungsvermögens bei Nutzung des eigenen Trockentauchanzuges verbessert haben

Voraussetzungen:

  • Ausbildungsstufe: CMAS Bronze; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der CMAS Germany-Äquivalenzliste
  • Anzahl der Pflichttauchgänge: 50
  • Gültige Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, für Taucher über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr

Theoretischer Teil
Unterrichtseinheiten: 1-2 StundenTheoretischer Teil

Lehrinhalte:

  • Entwicklung des Trockentauchens
  • Isolationseigenschaften und Wärmehaushalt
  • Konstruktion und Aufbau der verschiedenen Anzugtypen
  • Funktionsweise und Leistungsmerkmale der verschiedenen Bauteile
  • Bedienung und Handhabung (praktisch)
  • Wartung und Pflege

Praktischer Teil
Anzahl der Tauchgänge: 3
Ausrüstung

  • Trockentauchanzug
  • Kleine handliche lichtstarke Taucherlampen mit kurzer Befestigungsleine, die den Übungsablauf nicht behindern dürfen
    (Ausrüstung sollte mitgebracht werden - kann aber auch nach Absprache gestellt werden)

Die Tauchgänge werden i.d.R. in strömungs- und wellenfreiem Wasser bei 4-10 °C Wassertemperatur bei mindestens 3-5 Meter Sichtweite und maximal 25 Meter Tiefe durchgeführt werden. Bei den Tauchgängen wird folgendes geübt:

  • Aufstieg unter kontrollierter Luftabgabe über das Entlüftungsventil mit simulierter Dekopause
  • Abstieg ohne bzw. mit geringer Luftzugabe mit anschließendem Stopp unter Einsatz des Inflators
  • Aufstieg mit Flossenschlag ohne Luftzugabe in den Anzug
  • Aufstieg über Kopf und Umdrehen während des Aufstieges (Flossen nach unten)

Erfolgskontrolle
Der Ausbilder stellt fest, ob der Taucher das jeweilige Kursziel erreicht hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form von Lehrgesprächen und im praktischen Teil durch zielorientierte Beobachtung von Übungsabschnitten, bei denen der Taucher Unsicherheiten aufweist, werden nur dann unmittelbar wiederholt , wenn hierdurch kein Risiko für Taucher und Ausbilder entsteht. Eventuell können zunächst Vorversuche aus geringerer Tiefe durchgeführt werden.

Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass bzw. Brevet

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Strömungstauchen

Kursziel
Der Taucher soll in Theorie und Praxis mit der sicheren Planung, Vorbereitung und Durchführung von Strömungstauchgängen vertraut gemacht werden. Nach Abschluss des Kurses wird er :

  • Kenntnisse über Entstehung und Verlauf von Strömungen besitzen
  • Strömungen erkennen und einschätzen können, Strömungstauchgänge von Land und vom Boot aus planen und durchführen können
  • die richtigen Maßnahmen bei plötzlich erschwerten Bedingungen treffen können


Voraussetzungen:

  • Ausbildungsstufe: CMAS Silber; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der CMAS Germany-Äquivalenzliste
  • Anzahl der Pflichttauchgänge: 50
  • Gültige Bescheinigung über die Tauchtauglichkeit nach den Richtlinien der CMAS Germany, nicht älter als 2 Jahre, für Taucher über 40 Jahren nicht älter als 1 Jahr

Theoretischer Teil
Unterrichtseinheiten: 1-2 Stunden


Lehrinhalte:

  • Entstehung von Strömung und Strömungsarten
  • Gezeiten- und Windeinflüsse
  • Gezeitentabelle
  • Erkennen und Beurteilen von Strömungen
  • Planung von Strömungstauchgängen
  • Richtung von Tauchgängen bei Strömung
  • Sicherheitsvorkehrungen (z.B. Strömungsleine)
  • Absprachen mit dem Bootsführer (z.B. Schlauchboot, Notsignale)
  • Spezielle Inhalte der Tauchgangsvorbesprechung
  • Maßnahmen bei erschwerten Bedingungen


Praktischer Teil
Anzahl der Tauchgänge: 3
Die Tauchgänge sollen vorzugsweise vom Boot aus bei Strömungsgeschwindigkeiten von maximal 1 Knoten durchgeführt werden. Bei den Tauchgängen soll folgendes geübt werden:

  • Feststellen der Strömung vor dem Tauchgang vom Boot aus und im Wasser
  • Tauchgänge gegen die Strömung beginnen
  • Strömungsschatten suchen
  • Strömungsrichtung mit dem Kompass überprüfen
  • Zeitdifferenz zwischen dem Tauchen mit und gegen die Strömung erkennen
  • Mit der Strömung an der Oberfläche zum Boot treiben lassen
  • Vom Schlauchboot an vorher festgelegter Stelle aufnehmen lassen
  • Drifttauchgang mit Bootsbegleitung (und Bojeneinsatz)

Erfolgskontrolle
Der Ausbilder stellt fest, ob der Taucher das jeweilige Kursziel erreicht hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form von Lehrgesprächen und im praktischen Teil durch zielorientierte Beobachtung.

Beurkundung
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem SK sind ein Einkleber für den Taucherpass bzw. Brevet